Die Welt ist schlecht - Das Leben ist schön
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Leben live

Herbstspaziergang

Es ist nun eindeutig Herbst in den Wäldern und es sind nicht nur die wunderbaren Farben, die mich verzaubern, sondern auch der Geruch von frischem Waldboden.
Die Feuchtigkeit ist ideal für Pilze aller Art.



Na ist schon klar, dass man den nur essen sollte, wenn man auf schwerem Rausch und Magenkrämpfen steht, aber bei den anderen frage ich mich dann doch, ob oder ob nicht.....



Schade, dass ich mich nicht auskenne, oder kein Pilzbestimmungsbuch dabei habe, sonst gabe es heute mit Pilzen gefüllte Panzerotti in weisser Weissweinsauce.
6.10.04 23:30


Durst

Der heutige Drink des Abends:

1/2 Teil Pfirsichlikör (Bahles, Kaub am Rhein)
1 Teil Roibos/Zitronengras-Tee eisgekühlt (Reformhaus)
2 Teile Rote Schorle (Aldi)

Erfrischend, lecker und macht locker.
2.8.04 22:58


Burka Band

Mal was in eigener Sache:
Am jetzt gibts bei uns die neue CD der Burka-Band (offizielle Veröffentlichung 28.8.04).

Ihr erinnert Euch?
Nein? Dann ein paar Links zur Erinnerung:
Die Zeit
Spiegel Online (Sixtus)
The Asian News
Aftonbladet (Schweden).
Das ging im letzten Sommer um die Welt - kurzzeitig war das mal auf der Titelseite von Yahoo und die weltweiten Medien blockierten unser Telefon, bis das auswärtige Amt sich einschaltete, um das ganze ein bischen abzubremsen.
Die Sängerin der Band hat nun dank eines Stipendiums in Deutschland ihren zweiten Song aufgenommen: No Burka! - wohl angesichts der vielen leichtbekleideten Frauen und Männer auf deutschen Plakatwänden.
Zusammen mit dem ersten Stück, zwei Remixen und zwei Videos auf einer CD-Extra - hier.
7.7.04 18:41


Gartenkonzert, die zweite.
Ich hatte Euch doch zu dem Gartenkonzert eingeladen. Das Wetter hat zwar diesmal nicht so ganz mitgespielt, dafür hat es nicht geregnet.
Christine Bernhard hat eine Kochaktion gemacht - es gab im Feuer zubereitetes Brot und am Feuer gekochte Linsen, dazu Salat - sehr lecker.
Frank und ich haben als "a certain frank" etwa 2 Stunden gespielt und hatten trotz der etwas kühlen Witterung viel Spass.
Jetzt sitze ich zuhause und rieche nach Lagerfeuer.
Hier bekommt Ihr einen Eindruck:
4.7.04 20:32


Der frühe Vogel fängt den Wurm

Früher hatten wir ein Gästezimmer im Studio. Eines Morgens komme ich ins Studio und wollte Frühstück machen. Aus dem Gästezimmer, wo der Musiker A. schlief, hörte ich: "Ach halt doch die Klappe!".
Mmh, denke ich - er ist also doch nicht alleine, sondern hat in der Nacht noch einen Gast bekommen, vielleicht eine weibliche Begleitung? Ach nein, kann nicht sein, so unhöflich ist er ja normalerweise nicht.
Da höre ich:"Halt die Schnauze!". Irgentetwas ist hier faul, so früh und schon so einen Streit? Ich widme mich dem Kaffee und den Brötchen.
Kurz darauf: "Ich habe gesagt, halt die Schnauze du dummes Arschloch!"
Jetzt werde ich wirklich neugierig und öffne die Tür zum Gästezimmer einen Spalt, um zu sehen, was da vor sich geht. Was sehe ich: A. liegt weiterhin völlig verpennt im Bett und brüllt seinen "Braun Voice Control" an.
Dieses Wecker hatte er sich kurz zuvor gekauft und hat ihn später im Studio stehen lassen ("komme ich nicht mit klar"). Den benutze ich bis heute und muss manchmal Morgens schmunzeln, wenn ich ein "Halt die Klappe" in seine Richtung sende.
2.7.04 09:11


Gartenkonzert

Letztes Jahr im Juli hatte ich ein Konzert mit to rococo rot in einem von Künstlern gestalteten Garten in Neuss.
Der Garten heisst Sommerpalast und es war eine grosse Freude da zu spielen. Wir wollten gar nicht mehr aufhören und haben ungefähr 3 Stunden bei schönstem Sonnenschein zusammen improvisiert - eines der Konzerte des letzten Jahres, welches mir am meisten Spass gemacht hat.
Ich bin dieses Jahr wieder eingeladen worden dort zu spielen, diesmal mit meinem Partner Frank und unserem gemeinsamen Projekt a certain frank. Das ganze ist am nächsten Sonntag und beginnt so gegen 14:00 Uhr, ich hoffe es gibt wieder so ein sensationell schönes Wetter.
Wer also noch nichts vorhat, sei hiermit herzlich eingeladen.
28.6.04 23:41


Einmal Alles Bitte

Wer unabhängig von schnöden Daten und Jahreszahlen auf der Suche nach einem umfassenden Geschichtsverständnis ist, dem sei das Buch "Menschheit und Mutter Erde" von Arnold J. Toynbee empfohlen (das es auch als Taschenbuch gibt).
Arnold J. Toynbee (1889-1975) gilt als der letzten grossen Historiker und Wissenschaftler der Zivilisationsgeschichte. Jede bekannte Zivilisation wird auf 1-2 Seiten erklärt.
Ein Zitat von ihm dazu:"Was Schlagzeilen macht, erregt unsere Aufmerksamkeit, weil es sich an der Oberfläche des Lebensstroms abspielt. Es lenkt unsere Aufmerksamkeit von den langsameren, nicht greifbaren, unwägbaren Bewegungen ab, die unter der Oberfläche stattfinden und in die Tiefe vordringen. doch natürlich machen diese tieferen, langsameren Bewegungen am Ende Geschichte; sie erscheienen in der Rückschau gewaltig, während die sensationellen, vergänglichen Ereignisse, nüchtern betrachtet, wieder auf ihr wahres Maß geschrumpft sind."("Kultur am Scheideweg",1948)
24.6.04 09:54


Konzert & Kreisel

Gestern hatte ich mit meinem Freund Michael Fahres ein Konzert im museum kunst palast im Rahmen der Veranstaltung "Klang Performances und Klang-Installationen.

Unser Konzert war das Stück "Fram-Doors" und fing an mit dem grössten jemals gebauten Kreisel. Der Klang dieses Kreisels wurde von uns elektronisch weiterverarbeitet, Michael spielte seinen Blassynthesizer, mit dem er Samples abrief, ich spielte mein "Lightning II", ein Instrument, das Bewegungen von zwei Stäben über Infrarot in musikalische Parameter verwandelt.

Als zweites Konzert bearbeitete der in New York lebende Kolumbianer Ricardo Aries eine Reihe von Gummiballons und entlockte diesem kuriosen Instrument die absonderlichsten Klänge - sehr unterhaltsam und humorvoll.

Die dritte Performance war ein Kooperation der Tänzerin Lotta Melin mit der Berliner Künstlerin Christina Kubisch. Die Tänzerin hatte an ihrem Körper Empfänger, die die Signale aus Kabeln hörbar machte, die überall im Raum herumlagen - es waren Texte aus Kunstmanifesten des 20.Jahrhunderts, in denen sie sie ganz schön verfing.....

Danach kam der in Chigago lebende Nic Collins an die Reihe, der einerseits eine Art modifizierte Hawaii-Gitarre zu Feedbacks veranlasste, andererseits die Strahlungen verschiedener Elektrogeräte hörbar machte - da bekommt man erstmal mit, mit was man sich so tagtäglich umgibt.

Als letztes war dann die Installation von Thom Kubli und Sven Mann zu erleben, die überall Radios im Raum verteilt hatten und diese über verschiedene Sender ansteuern konnten.

Nach dem Abend war ich jedenfalls ziemlich verrauscht und mit Geräuschen für die nächsten Tage eingedeckt. Das musste erstmal mit einigen Gläsern Bier freigespült werden.
20.6.04 16:43


Me, The Disco Machine

Meine Einsätze als DJ kann ich trotz einer einigermassen grossen Sammlung an LP`s, Maxis, CD`s und MP3´s an zwei Händen abzählen. Ich scheine einfach nicht den Eindruck zu machen, als sei ich geeignet.
Nun war es mal wieder soweit. Die Einladungskarte für den fünfzigsten Geburtstag meiner Schwester machte den Eindruck einer Party mit mindestes 50 Leuten aller Generationen. Meine Schwester gab mir nur als Vorlage Musik aus den letzten 50 Jahren mitzubringen und ich hatte mich auf nahezu alles vorbereitet.
Ich hatte vorsorglich mehrere Ordner mit Stücken der jeweiligen Jahrzehnte angelegt und auch Schallplatten hervorgekramt, die schon jahrelang in einem Regal auf den finalen Ensatz warteten.
Für den späteren Abend, wo doch normalerweise die jungen Menschen tanzen, hatte ich dann noch eine spezielle Selektion meiner liebsten Dancefloor-Scheiben zurechtgelegt. Wie gesagt, gut vorbereitet.

Als die Gäste einrollten, spielte ich schon munter irgentwas von den frühen Stones, Beatles, ja auch Perry Como und auch etwas soulige Sachen. Da sah ich es schon: Das Durchschnittsalter war von mir falsch eingeschätzt worden. Die älteren Gäste überwogen. Macht ja nichts, ich war ja gut gewappnet.
Während des Essens dann schönen Easy-Listening-Sound von Martin Denny und auch alte Verve-Scheiben, ach das ging ganz flüssig von der Hand, wären da nicht schon die Killer-Ansagen von "kannst Du mal ein bischen leiser machen" gekommen - aber man ist ja tolerant.

Dann kam die heisse Phase: Wie gelingt es die Menschen zum Tanzen zu bewegen. Ich versuchte verschiedene Register, mehr Disko, siebziger Donna Summer: keine Reaktion, gut, dann vielleicht achtziger? Null.
Ok, dann alle Trümpfe auf den Tisch: Groove. James Brown, Wilson Pickett. Kommt meine Schwester: "Kannst Du nicht mal was grooviges spielen?" Hey, super ermutigend. Dann der Killer: "Spiel doch mal Udo Jürgens, aber bitte mit Sahne". Bin ich denn nur stumpf? Nö nö, jetzt war mir alles egal, nur noch Lieblingsstücke oder sarkastisch-musikalische Kommentare meinerseits: Squarepusher, 2Step-Garage, die neue von The Streets, oder "Wladimir Putins Cousine" von Funny van Dannen gemischt mit House-Beat. Dann Antonelli Electr. und The Modernist versehen mit kleinen Sprengseln von Schlagermusik der Sechziger ("Er hat ein knall - rotes Gummiboot"), Minimal Techno und Schlager mischt sich überhaupt gut, wie ich feststellen konnte.

Und noch: "69 Année Érotique" von Serge Gainsbourg mit Todd Edwards versehen, und gleich hinterher den Remix von Matthew Herberts "Bonnie & Clyde" - das machte Spass, und trieb die Gäste zur Verzweiflung. Mal konnten sie wieder mitsingen, wenn ich kurz "Mr.Tambourine Man" anstimmte, dann aber in die Version von William Shatner überblendet (hat er wirklich mal gesungen...). So hatten wenigstens meine Nichten und ich ihren Spass. Aber als zweckdienlicher DJ bin dann doch nicht geeignet, glaube ich, vielleicht engagiert mich ja nochmal jemand, aber aus meiner Familie sicher keiner mehr.
15.6.04 23:22


kostenlos

Vor ein paar Wochen habe ich mir den Spass erlaubt und bin zu kostenlos.de gegangen und habe an allen Preisausschreiben teilgenommen, die man innerhalb von einer Stunde schaffen kann. Das sind einige. Zu gewinnen gibt es immer was, und warum soll ich nicht mal der Glückliche sein?
Natürlich habe ich eine e-mail Adresse benutzt, die sonst brachliegt, und die wird natürlich seitdem überschwemmt - für was ausser zum Adressensammeln sollte sowas für eine Firma auch gut sein.
Leider gab es hier und da auch Preisausschreiben mit besonders attraktiven Gewinnen, wo man eine Telefonnummer hinterlassen musste. Ich Idiot habe eine eingetragen, denn:
"Guten Tag, hier ist die Firma XY-Marketing. Sie haben im Gewinnspiel ein Handy gewonnen. Sie müssen nichts zuzahlen und können 2 Jahre lang mit uns telefonieren, wir schicken Ihnen den Vertrag, na? freuen Sie sich?"....(Schweigen) "Arggg. ich freu mich ganz wahnsinning, aber ich habe schon einen Handyvertrag.". "Das macht doch gar nichts sie können das ja auf jemand anderen übertragen...."usw usw...
Heute nun kam mein erster Gewinn: Ein T-Shirt. In der falschen Grösse. Mit einem Aufdruck, den ich garantiert nicht tragen würde: "Be inspired bei T-Com". Bitte.
12.6.04 14:16


Wenn die Herzen der Menschen unrein sind, so ist auch ihr Land unrein, sind aber ihre Herzen rein, so ist es auch ihr Land. Es gibt nicht zwei Arten Länder, reine und unreine. Der Unterschied liegt einzig im Guten und Bösen unserer Herzen.
(Nichiren Daishonin, 1255)
12.6.04 23:26


eggs with spam and spam

Der tägliche Wahnsinn. "Mail hält diese Nachricht für Spam".
Heute gab es mal etwas Neues. Ich weiss nicht, was soll es bedeuten (Passwort-generierende-Lyrik? - man kennt ja diese wunderbaren challenge & response-Codes), aber so sah es aus:

wait waters syllogism chuff oint saw ryan westfield roadhouse toot spooky sexy wilhelm epithelial synergistic angling engine bouncy layman copious cede whirl compellable denude oak covary eradicable prophet anniversary aegean dross dichloride greene jade belate phi cognition fell brahmsian cringe cause leasehold trauma fork attitude chalkline descriptor cursive arabic collide cyrus ogress acrobacy bush extendible inundate cedric elephant carcass cheerful plumbago burley sixteenth eliot arlen clinician philanthropic douglass concierge jimmy burch alphameric linemen volta boolean shortstop mercedes ceremonious pictorial aeolian blouse diagrammatic bangui goldwater rodgers dusseldorf opposition cowhide wyatt hitchcock doorbell cohen drumhead brushwork commutate condition bellamy cleric ising attest cyprian culminate insulate storey altogether four cash pristine vaunt sans myeloid ventilate syntax stung manhole celia crawl teammate commonality larceny cain controller off presumption utrecht argue throng blanche virile scintillate ware derby ti delicious alum anastasia bungle fenugreek meltwater oxygen as anus pr confidante rabble maintenance vacuous heterogeneous analgesic dreamt numismatic electroencephalography penury caddis blaine bradbury crappie ceq buzzing wavefront opprobrium agate kramer creek steeplechase attic distributive advocacy baronet brittany job heckman ny durrell cilia taint trifluoride belove champion illumine breakage canst senegal italy damnation defect tremble inversion conducive bayport coil formal traversable precipitate carrageen fledgling debauchery cia margarine beaten slurry lavish macdonald democrat condolence coffee calumet transit bitwise draft casualty maxima rickets yacht angola echo budd cold merrill camilla slick compass dummy mongoose hornmouth hattiesburg chlordane granitic emory raffle pretension librate caddy haiku maelstrom pry degeneracy centigrade glacis childish candy scene trompe cofactor testes negligent biconnected rubicund bostonian bartender trot antigen earsplitting retrovision koenigsberg eclogue lemonade alight sovereignty basel nitrate helpmate discriminatory dream abraham ptolemy dragnet ax behave spleenwort clausen hacksaw admittance floodlight dreamboat inventory baseman harmonica braun discrete rutabaga wallow walters echinoderm furry preposition congregate taken denny firsthand par journeyman insignia cryostat impede asteroid sectoral laborious need incontrollable ashmen alphanumeric draftsmen spastic tva spade aventine dilettante milwaukee satan upside plod cling adjoint city basket hierarchic axon chaucer species interceptor frankfort jackman respecter roberta fearsome leavenworth construct concertmaster diophantine nicholson abalone husband ah fredericksburg destine abysmal irreversible emit slingshot kindle obedient sandstone profit riyadh faustian fredholm moderate squire content clutter conscience celestial dichondra verisimilitude transitory gail extrovert credit goldenrod licensor bridgeable cancelling digestion embower iconic at afghan anabaptist corrigible gray rondo literature dormant bah carbonaceous trophy abeyance censor febrile benefactor hoagland blue embarcadero
11.6.04 09:52


Diese Geschichte habe ich zwar woanders schonmal erzählt, aber jetzt habe ich sie wiedergefunden und sie muss in mein blog:

Wie ich Roy Black traf

Ich war so 10 Jahre alt und Roy Black berühmt. Meine Schwester las Bravo und ich hörte lieber Beatles. Wir fuhren mit unseren Eltern nach Fano (wo ist dieses durchgestrichene o auf der Tastatur?), jedenfalls Dänemark. Kleines Familienhotel und der Strand ganz nah. Eines morgens beim frühstücken sitzt Roy Black am Nebentisch undzwar genauso wie er auf Fotos aussah, richtig gut meine ich, auch ohne Schmicke ein echter Sonnenschein, neben ihm ein Mädchen, geschätztes Alter: 16, na vielleicht 18, wir wollen Roy hier nicht zum Kinderschänder machen. Meine Schwester ist ganz rot geworden und hat gar nichts mehr gegessen. Mein Vater meinte später, er ist bestimmt nur im Hotel \'um die Affaire mit der Kleinen zu verbergen\'. Am nächsten Tag war er immer noch da. Auch in Badehose hab ich ihn am Strand gesehen. Am dritten Tag dann hat meine Schwester all ihren Mut zusammengenommen und ihn angesprochen (sie war ja auch schon 14). Dann haben die beiden ein Foto zusammen gemacht, in den Dünen, er hält sie im Arm und lächelt sein wunderbares Roy-Black-Lächeln, sie schaut verschüchtert. Genauso wie die Fotos, \'ich habe meinen Star getroffen\' bis heute aussehen, nur schwarzweiß. Geblieben ist er ungefähr eine Woche. Das Foto habe ich später gerettet, als meine Schwester es schon wegwerfen wollte (\'der ist ja doof\'). Schade, daß ich kein Foto mit Roy habe, denke ich mir, wenn ich es sehe.
9.6.04 09:53


Angebranntes Brötchen.

Ich war auf der Geburtstagsparty von Ansgar. Er ist Cutter und ein guter Freund. Er wohnt in einem kleinen Paradies mitten in der Stadt. Hinter besetzen Häusern stehen in der Wildniss ein paar Bauwagen. Zwei davon bewohnt er - das hört sich vielleicht schrecklich an, ist aber sehr malerisch, zwischen Bäumen mit Katzen und DSL-Anschluss.
Auf der Party war auch Norika. . Sie ist eine Künstlerin und arbeitet mit Stofftieren. Ganz grossartig. Sie besitzt tausende, aufgesammelt auf dem Sperrmüll, Flohmärkten oder von Freunden. Sie dreht auch Filme mit den Stofftieren, mein Lieblingscharakter ist Hasi. . Hasi hatte die Hauptrolle in dem Film "Hasis Nacht im WP8" oder aber in Hasi & Lucy.
Ich hatte Norika vor einiger Zeit erzählt, dass ich die japanische Comicfigur "Kogepan" super finde, was soviel heisst wie "angebranntes Brötchen" - natürlich gibt es Kogepan auch als Stofftier und ich habe einige mir davon aus Japan mitbringen lassen, denn da sind noch "angebranntes Baguette", "angebranntes Cremeteilchen" usw.
Kogepans Lieblingssatz lautet: "Muss man sowieso wegschmeissen", was nicht nur ein echter Brüller ist, sondern doch auch in unserer Wegwerfgesellschaft zum Nachdenken anregt, oder? Da gibts natürlich dann auch: "Muss-man-sowieso-wegschmeissen-Kugelschreiber", "Muss-man-sowieso-wegschmeissen-Tassen" und "Muss-man sowieso-wegschmeissen-Bücherstützen".
Norika hatte auch einen Videodreh mit Charlotte Roche , ich glaube als Visagistin. Na jedenfalls hat Norika Charlotte davon erzählt und die widerum fand Kogepan auch super.
Auf der Geburtstagsparty von Ansgar nun erzählt mir Norika, dass Charlotte in ihrer Sendung "2raumwohnung" in ihrer Sendung von Kogepan erzählt hat. Das erfüllt mich mit ein bischen Stolz, denn wenn meine Lieblingsmoderatorin über Dinge erzählt, die auch über mich gekommen sind, das ist doch schon was, oder?
8.6.04 20:59


mein (selbstgemachtes) lieblingsfoto:


ein mädchen im panschir-tal (afghanistan), habe ich kurz nach dem krieg vor etwa 2 jahren gemacht.
7.6.04 15:46





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