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Labelnacht

War mal wieder nichts mit meinem blog die letzten Tage, da ich nach der Popkomm noch das Wochenende drangehangen habe.
Ich war diesmal nicht auf der Messe selber und wenn man den Don liest, hat man auch das Gef?hl nichts verpasst zu haben.
Ich war stattdessen auf dem Labelabend von Groenland, auf dem ja im n?chsten Jahr meine neue Produktion erscheinen wird. Zuerst gab es das obligatorische Pressefoto:



Dann startete der Abend mit der ehemaligen S?ngering der "David Holmes Free Association" - eindrucksvolle Stimme und ein leiser eindringlicher Sound, sehr sch?n schonmal.
Dann kam Kira und ich war doch ?berrascht, wie schnell sie sich an die B?hnenluft gew?hnte. Trotz anf?nglich grottigem Sound gewann ihre Stimme immer mehr die Oberhand und als dann die Single "Alte Frauen" kam, war sie voll da. Hoffnungsvoll.
Danach starteten Pet voll durch und Andre und seine Frau, die Backstage noch total nerv?s waren, drehten auf der B?hne richtig auf. Power & Pop.
F?r mich der absolute H?hepunkt waren Half Cousin. Ich kann es kaum beschreiben. Mit welcher Selbstverst?ndlichkeit die vier auf der B?hne ihren Sound zelebrierten, das war nicht nur musikalische Extraklasse, sondern sie bewegten mich dazu wie ein kreischender Teenager vor der B?hne rumzuschreien.



Ein Keyboard f?llt vom Hocker, egal der S?nger sagt an: "Ich glaube das n?chste St?ck spielen wir ohne Keyboard". Die Gitarre ist nicht einsatzbereit, dann eben nicht, dann grovven Bass und Schlagzeug mal eben locker f?r 2 Minuten rum. Jetzt weiss ich, warum Half Cousin Londons Kritikerlieblinge geworden sind und die CD als einer der besten in diesem Jahr gilt. Der Band ist jeder Erfolg zu g?nnen - h?tten sie mir ein Demo geschickt, ich h?tte sie auch sofort gesigned.
Als Zugabe gab der umjubelte Roedelius noch Klaviermusik seines Projektes Lunz zum Besten und der laute Club verwandelt sich in and?chtig lauschende Zuh?rer. Kr?nender Abschluss.

4.10.04 14:55


Bye Bye

Im Queens-Building Yokohama befinden sich drei aussergew?hnliche Dinge.



1. Zwei Rolltreppen, die kaum enden wollen und sich ?ber jeweils drei Etagen nach oben und unten bewegen.
2. Von ganz oben, kann man immer noch bis tief in den Keller die U-Bahn fahren sehen.
3. ?ber 6 Etagen befindet sich eine schwarze Steintafel an der Wand mit einem deutschen Schiller-Zitat (!) in Leuchtbustaben.
Man erkennt die Gr?ssenverh?ltnisse, wenn man den Mann links in der Ecke des Fotos sieht.



Von da aus sind wir nach Tokyo rein gefahren, genauer gesagt zum Roppongi Hills, der neusten Kreation in Sachen Architektur und Megalomanie.
Als wir ankommen m?ssen wir erst einmal eine Art Stadtplan kaufen, um uns zurecht zu finden.



Was soll man sagen, ein aus mehreren H?usern verschiedener moderner Architektur zusammengestellter Komplex aus B?ros, Einkaufszentren, Restaurants, Museen, Konzerts?len usw usw.
Tats?chlich ist die Architektur tats?chlich das beeindruckenste am Ganzen, wie ich finde, denn die Gesch?ft sind was f?r eher Superreiche und in die B?roetagen kommt man sowieso nur nach Identifikation.



Auch der Imbiss in der von einem K?nstler ins Leben gerufenen Suppenk?chen-Kette namens "Soup Stock" ist so prima, dass man eigentlich das Unternehmen nach Deutschland holen sollte.
Zwischendurch bieten sich auch immer wieder reizvolle Aussichten, so hier auf Tokyo Tower.



Es wird Zeit Abschied zu nehmen. Am Abend meiner Abreise sitze ich mit einem Freund beim Bier und er versucht mir die Vorz?ge des japanischen Schwarzbieres n?herzubringen, da denke ich: "Mann, ist irgentwie stark das Bier, dabei ist es doch erst das zweite, aber ich bekomme echt Kreislaufprobleme." und frage ihn: "Ist das Bier wirklich so stark." Darauf er:"N?, ist nur ein Erdbeben." Und richtig, die Lampen an der Decke schwanken hin und her und das Wasser auf dem Tisch wirft Ringe im Becher. Keiner ausser mir scheint davon Notiz zu nehmen - erst am n?chsten Tag lese ich selbst in Deutschen Zeitungen davon.....
Trotz dieser kleinen Irritation - es war sch?n, ich komme bestimmt wieder!

23.9.04 23:41


Lecker, Lecker

Es gibt Restaurants, die man nicht so schnell vergisst. Einerseits liegt es an der Exotik - wann hatte ich schon einmal die Gelegenheit in einem Okinawa-Restaurant zu speisen (nie!), andererseits an der K?stlichkeit der dargebrachten Speisen.
Das Restaurant selber war eher rustikal und es hat uns einige ?berwindung gekostet hineinzugehen.



Doch nun zur Speisefolge. Selbstgemachter Tofu.



Sashimi (roher Fisch) von Dorade, Oktopus und weiss ich nicht.



Takowasa. Roher Tintenfisch mit Wasabi (frischer geriebener gr?ner Meerettich) und Chili.



Ein erster Eindruck. Dazu ein frisch gezapftes Okinawa-Bier. Im Hintergrund l?uft die unvergleichliche Sanshin-Musik - heiter und beschwingt, und ein TV und Video mit Wellen, die auf einen Strand pl?tschern. Ahhhhh....



Dazu kommen jetzt noch: Pilze und Muscheln. Die Pilze habe ich noch nie gegessen, sehr klein und eher hart.



Und ein Teller mit Schweinefleisch und Goya und wieder diesen Pilzen. Goya ist ein typisches Okinawa-Gem?se, gr?n und ziemlich bitter.



Alles in Allem sensationelle Geschm?cker, toll, was soll ich sagen, darauf erstmal einem Shotchu - ein dem Wodka verwandter leckerer Schnaps. Na und dann noch einen. Und das die Bilder leicht verwackelt sind, liegt nicht daran, sondern am leicht schummrigen Licht.
21.9.04 23:49


Sea-Paradise

Nach den Grossstadt-Tagen muss Erholung her. Da trifft es sich gut, dass sich das Seaparadise Yokohama sich nur etwa 45 Minuten mit der U-Bahn an der K?ste befindet.



Die grossen Attraktionen sind die Delfine. Es gibt einen Glas-Tunnel durch den man geht und von Definen umgeben ist und eine weitere R?hre in der 3 grosse Define schwimmen.



Wie nett und verspielt die drei sind, konnte man auch bei der F?tterung sehen.



Eine weitere grosse Halle bietet einen Rundgang durch die Welt des Meeres in riesigen Rundumbecken. Haie, Schildkr?ten, Pinguine, und tausende von Fischen aller Gr?ssenordnungen, da kann auch mal den ?berblick verlieren.



Auch eine sch?ne Sammlung von bunten Quallen ist zu bewundern.



Die Delfin-Show war auch positiverweise nicht so sportlich und trillerpfeifig wie in Deutschen Zoos, sondern eher poetisch und lustig - Delfine schwimmen sch?ne Muster mit den Menschen und haben sich lieb und so - und richtig laut wurde es nur mit den Seehunden. Gut so, denn Delfine sind ganz sch?n l?rmempfindlich.
Leider reichte die Zeit nicht f?r alles und auch diese sch?ne wellige Achterbahn konnten wir leider nicht mehr fahren.

21.9.04 23:13


Blockbuster Promotion

Es gibt Pl?tze, die sich als Zentrum einer Metropole alleine durch die t?gliche Menschenansammlung definieren. Timesquare N.Y. oder auch der Picadilly Circus in London. In Tokyo gibt es gleich (mindestens) zwei solcher Mega-Zentren: Shibuya und Shijuku.



Hier kommen die wichtigsten U-Bahn-Linien zusammen und man kann sich zum Einkaufen (Shibuya) oder Essen (Shinjuku) verabreden.
In Shibuya tritt man aus dem Bahnhof hervor und es fallen nicht nur tausende von Menschen sondern auch ein grosser L?rmpegel auf. Jede der ?berdimensionalen Videow?nde buhlt um die Gunst der Zuschauer, in den Eing?ngen der grossen Elektro- oder Model?den stehen h?ufig Werber mit Megafonen, das ganze ergibt einen Pegel, der Stress verheisst.
Ich mache mich auf den Weg zu "Tower-Records", um mich ein bischen ?ber die aktuelle japanische Musik zu informieren. Im Gesch?ft selber gibt es eine Vitrine mit den Anz?gen der Boygroup No.1 "Tokio", die von den weiblichen Fans fotografiert werden.



Im Eingang des Laden steht eine junge Dame, die in ohrenbet?ubender Lautst?rke das neue Album der jungen Punkband "175R" anpreist. Im 5-Minutentakt f?hrt ein riesiger amerikanischer Monster-Truck mit den gemalten Gesichtern der Band am Laden vorbei. Auf der Videowand des Ladens l?uft das Video der Gruppe und als ich sp?ter auf den Hauptplatz vor dem Bahnhof zur?ckkehre scheinen sich auf magische Weise die Videow?nde der verschiedenen Hochh?user zu synchronisieren und Werbung f?r die Gruppe auszustrahlen. Ich bin gepl?ttet: Du meine G?te, ist das eine Promotion! Wer das an diesem Tag nicht mitbekommen hat, hat Wahrnehmungsst?rungen der fortgeschrittenen Art. ?brigens musste ich zwei Tage sp?ter aus einem anderen Grund wieder nach Shibuya und von der Gruppe war bereits nichts mehr zu sehen. Da waren schon wieder andere dran und die Fans sahen auch schon wieder anders aus.


Shibuya ist neben den grossen Kaufhausern wie Seibu oder oioi nicht nur das Einkaufszentrum, sondern auch eine der Vergn?gungsmeilen. Kinos, Theater und Kneipen, f?r Unterhaltung ist gesorgt und was "Concert Hall" heisst, kann sich in der Realit?t schonmal als l?rmende Patschinko-Halle herausstellen.



Und sieht man ?berschminkte Schulm?dchen mit Louis Vuitton-Taschen, die vermutlich durch den Verkauf ihres K?rpers reicher sind als ihre Eltern und die hier herumlaufen und ihre Handynummern an Gesch?ftsleute verteilen, dann bekommt all diese bunte Welt einen negativen und traurigen Beigeschmack.
19.9.04 15:32


Kiddyland

Wie Ihr aus meinem weblog vielleicht schon entnehmen konntet, bin ich ein Fan von absurden japanischen Stofftieren, wie z.B. Kogepan (Angebranntes Br?tchen).
So gibt es, wie jedes Mal, nat?rlich auch den Plichtbesuch bei Kiddyland - schaut Euch nur das Intro der Website an und Ihr wisst was ich meine.



Kiddyland ist ein Kaufhaus nur f?r grosse und kleine Kinder - mehrere Etagen voll.
Diesmal war ich ein wenig entt?uscht. Wo ist die Absurdit?t von Kogepan oder Afrodog geblieben? Wo sind meine Lieblinge?
Na gut, es gibt ein paar neue schon ziemlich merkw?rdige Gestalten, wie die Rettichfiguren:



Oder man beachte oben rechts den viereckigen Teddy auf dem schon ansich ziemlich merkw?rdigen Haus.



Aber sonst hat sich voll der Mainstream durchgesetzt. Hello Kitty, Disney und ?hnliche Riesen scheinen alles zu beherrschen.




Ganz lustig war allerdings noch Hello Kitty als Rotk?ppchen. Ausnahme der "Big Player" ist f?r mich weiterhin Totoro und der Katzenbus, die sich auch auf breiter Front durchgesetzt haben und sogar eigene Merchandising-L?den in der Stadt ern?hren, aber sie haben wenigstens Character.



Sehr seltsam fand ich diesen Zeitgenossen namens Zigoro, irgentwie nicht so s?ss, eher be?ngstigend.



Den habe ich sogar als Radio gefunden, mmmh, merkw?rdig.



Auch eher merkw?rdig sind folgende sprechenden Schubladen in Tierform, die es in verschiedenen Gr?ssen gibt und deren Klappen sich w?hrend des Singens oder Sprechens rhythmisch ?ffnen und schliessen.



Geht`s noch? Na dann noch diese ?beraus herzige P?ppchenkappelle, von denen man gleich mehrere kaufen muss, damit es richtig Sinn macht.



Aber was ist denn nun mit Kogepan? Schlurz - er ist vollkommen out ! Im ersten Untergeschoss bei "M?dchenartikeln" fristet er mit seinen Freunden Tarepanda und Afrodog ein Aussenseiterdasein! Und auch die nachfolgende Serie mit 2 K?tzchen, die zwischen Hamburger-Br?tchen liegen, oder in die Pommes-T?te springen verheisst nicht mehr Gutes. Nichts bleibt, wie es war.....



Ein Highlight bleibt doch noch zum Abschluss. "Onzenkumachan" ist sein Name und er ist nichts weiter als das "Heisse-Quelle-B?rchen". Baden und Wohlf?hlen. Auch die Wellness-Welle schwappt in die Stofftierwelt.



Gekauft habe ich dann aber doch nur ein Feuerzeug in Schweineform, dass zwei Flammen aus beiden Nasenl?chern st?sst. Ein sch?nes Geschenk f?r einen rauchenden Freund.
15.9.04 23:41


Chinatown

In der N?he des Hafens liegt Yokohamas Chinatown, ein buntes Viertel mit Restaurants und Andenkenl?den.



Man betritt es ?hnlich wie in manchen anderen Chinatowns, z.B. wie in London oder San Francisco, durch grosse traditionell chinesische Tore. Dahinter beginnt dann das bunte Treiben und die Architektur ist hier teilweise luxuri?s.



K. hatte im Internet den Tipp gelesen nach einem gelben Schild in einer Seitenstrasse Ausschau zu halten, um das Restaurant "San Ton" zu finden - soll ein Geheimtipp sein.
Richtig, wir finden auch das Schild und auch den Laden. Kitschiger Kram steht vor der T?r und ein ?lterer Chinese sitzt mittendrin. Er ist auf seltsame Weise schlecht rasiert - einzelne lange Haare schm?cken seine Wangen, ansonsten ist seine Haut glatt. Er geht hinein, um nach einem freien Tisch zu fragen, aber es ist nichts frei und wir m?ssen erst einmal im Kitsch draussen platznehmen.
Wenig sp?ter bekommen wir dann doch einen Platz zugewiesen und wir finden uns in einer Spelunke wieder, die man irgentwo in einer chinesischen Hafenstadt vermutet, aber nicht in Japan.
Bier gibts vom Fass und wir genehmigen uns erst einmal 2 Halbe.
Der Geheimtipp besagte nun, dass es in dem Laden eine Spezialsosse g?be und die ist wirklich nicht zu ?bersehen, denn grosse offene T?pfe mit jener Sosse stehen auf jedem Tisch. Dazu bestellen wir uns "Gyoza" - gef?llte Teigtaschen, wahlweise mit Schweinefleich oder Krabben. Die Sosse ist wirklich einmalig, eine Mischung aus verschiedensten Geschmackssensationen inklusive Kokosnuss, die ich nun nicht gerade in der chinesischen K?che kenne.
Nach weiteren Bierchen und der Fortf?hrung des Festschmauses kommt der alte Herr von draussen herein, nimmt sich ein chinesisches Saiteninstrument und spielt gleichzeitig mit der dr?hnenden chinesischen Popmusik am Nebentisch v?llig unbeeindruckt traurige Weisen. Als w?re man in ein echtes Abenteuer hineingeraten, fehlt eigentlich nur noch ein Geheimagent (warum eigentlich?) - war wohl doch ein Bier zuviel.


13.9.04 23:38


Hoch hinaus

Die ehemalige Industriebrache des Hafens Yokohamas wurde in den letzten 10 Jahren so radikal ver?ndert, dass ich kaum etwas wiedererkannt habe.



Und innmitten des neugebauten Ensembles aus Hochh?usern, Hotels, eines Vergn?gungsparks mit Riesenrads und einem sch?nen alten Schiffes zur Besichtigung steht das h?chste Haus Japans, der "Landmark Tower".
Der schnellste Fahrstuhl der Welt f?hrt uns in 40 Sekunden auf die 70.Etage und von dort aus hat man eine atemberaubende Sicht.
Im Hintergrund steht der ?ber 200km entfernte Berg Fuji klar im Abendhimmel. Gradios.



Die Sonne geht langsam unter und die Stadt taucht ab in das Licht der Laternen, Autos, Lichtreklamen und Lampen in den H?usern.



Und wenn man ?ber den Hafen hinweg schaut, liegt im Hintergrund der n?chste Gigant: Tokyo.



Man schaut auf H?user hinab, zu denen man noch kurz zuvor als Hochh?user aufgeschaut hat. Jetzt liegt uns alles zu F?ssen. Wenn man die Zeit doch nur anhalten k?nnte.

12.9.04 20:50


Wasser im Mund zusammenlaufen lassen

Nehmen wir als Beispiel mal das Kaufhaus "Sogo", nur etwa 10 Fussminuten vom Hotel entfernt. Wie schon gesagt, 9 Etagen nach oben, drei nach unten.



Die Lebensmittelabteilung schl?gt alles bisher gesehene. Dagegen wirkt das KDW eher ?rmlich.



Speisen aus allen L?ndern: Nudeln, Fleisch, Fisch, S?ssspeisen, alles was das Herz begehrt, und das in einer Auswahl, die ich so noch nie gesehen habe. Meine Augen werden weit und mein Magen f?ngt an zu knurren.



Wie w?re es mit einem "Camenbert Cheese Cake"?



Erdbeertorte?



Oder doch lieber marinierter Fisch?



mmmh, njam.



etwas klassisches?



oder was mit Mohn?



oder dann doch lieber Nachspeisen?



Habe mir dann doch ein Sandwich von "Lohmeyer" geg?nnt, Geschmacksrichtung "Schnitzel, Ei, Tomate" - sehr zufrieden, papp, satt.
11.9.04 01:23


Die Bahnhofsgegend

Gilt in Deutschland die Bahnhofsgegend als eher schmuddelig und es sammeln sich h?ufig billige Absteigen und Imbissbuden, so ist in Japan ein Bahnhofes der zentrale Punkt eines Stadtteils und h?ufig von Luxushotels und Einkaufs-Malls umgeben. Sicher liegt das auch daran, dass viel intensiver der ?ffentliche Nahverkehr genutzt wird und so die Bahnhofsn?he ansich schon ein Zeitvorteil darstellt.



Ich habe ein gutes Hotel erwischt und es liegt zentral an der Central-Station in Yokohama. ?ber ein Areal von sch?tzungsweise einem Quadratkilometer ist hier das Einkaufszentrum der Stadt. 9 Etagen nach oben und drei nach unten wandelt man durch endlose Shopping-Malls und Kaufh?user die inneinanderfliessen, verbunden durch Rolltreppen. Kleine Gesch?fte wechseln ich mit Grossen ab, Restaurants, Blumenst?nde, Oasen in denen man sich den verspannten R?cken massieren lassen kann, Beratungscentren f?r Aromatherapie, Superm?rkte, Kleider, CD`s, Regionales aus Okinawa - ich weiss wirklich nicht, was es dort nicht gibt. Einmal habe ich schon fast den ?berblick verloren und habe mich ganz sch?n verlaufen. In 20 Minuten kann ich in Shibuya oder Shinjuku, den pulsierenden Zentren Tokyos sein, aber das hier reicht f?rs erste.

9.9.04 22:02


Vorurteile leicht gemacht

Es ist mein vierter Besuch in Japan und ich bin immer wieder ?berrascht in Deutschland diesselben Vorurteile zu h?ren:
?Kennen Japaner denn auch K?se??, ?Sehen die nicht alle gleich aus??, ?Die l?cheln doch immer?. Das nervt. Wenn Ihr einen Japaner trefft, seid bitte so gut und behandelt ihn ganz normal, ok?



Hier ein paar Vorurteile, die ich ausr?umen m?chte:
Vorurteil Nr.1. Ich w?rde da nicht klarkommen, schon alleine wegen dem Essen.
Also: Japan ist eines der entwickelsten Industrienationen der Welt. Warum soll es in einer Grossstadt wie Tokyo nicht einfach m?glich sein zu ?berleben?. Fakt ist: Es gibt hier Fastfood-Ketten, wie in jeder anderen Grossstadt. Wahrscheinlich gibt es in Tokyo mehr ?Starbucks?, als in ganz Deutschland zusammen. Die japanische K?che hat auch in einigen Auspr?gungen Einzug in Deutschland gehalten (Sushi), andere Gerichte sind vielleicht nicht so bekannt, aber in der Regel ?usserst lecker und vielfach gesund. Die Krokette wurde von den Holl?ndern eingef?hrt und bekommt man in fast jedem Supermarkt, Das Schnitzel in seiner japanischen Auspr?gung ist dem deutschen nicht un?hnlich und ?berall sind leckere Sandwiches zu haben. Suppen, Reisgerichte und Currys, die Auswahl ist gigantisch. Und: In den Auslagen ist fast jeden Gericht in 1:1 Kunststoff nachgebaut, da braucht man nur auszusuchen.
Vorurteil Nr.2 Ich komme da nicht klar, weil ich die Schriftzeichen nicht lesen kann und deshalb auch nicht U-Bahn fahren kann.
Die Ansagen der Stationen in der U-Bahn sind auch in Englisch und sollte dies auf kleinen Linien mal nicht der Fall sein, so sind auf allen Stationen Schilder in englischer Beschriftung. Sicher kann man die Zeichen nicht lesen, oder man hat es gelernt, aber trotzdem kommt man klar, glaubt es mir.
Vorurteil Nr.3 Ich kann mir Japan sowieso nicht leisten, da kostet alles das doppelte habe ich geh?rt.
Schaut Euch den Yen zu Euro-Kurs an und Ihr werdet beobachten, dass der Euro zur Zeit sehr stark ist. Die Preise in Tokyo sind mit denen in einer deutschen Stadt vergleichbar. Die Mieten bleiben auf hohem Niveau, aber das t?gliche Leben ist nicht teurer, als in Deutschland. Zwei Dinge sind sogar vergleichbar billiger: Telefonieren und der ?ffentliche Nahverkehr. Selbst mein Fr?hst?ck ist in der Regel billiger, als belegte Brote aus der B?ckerei.

8.9.04 17:45


Peinlich

Meine Seite war kurzzeitig offline, da ich ?ber Personen geschrieben habe, die etwas dagegen haben.
Diese Beitr?ge habe ich nun gel?scht oder editiert (und als solche gekennzeichnet, damit sie nicht komplett wirr erscheinen) und hoffe, dass ich die Geschichte damit zwar nicht zur?ckdrehen, aber zumindest den entstanden Schaden lindern kann.
Das tut mir leid, wirft aber auch ein Problem der Weblogs im Allgemeinen auf: Welche Personen darf man namentlich nennen, welche nicht? Viele Blogs verwenden die L?sung von Personen A. oder B. zu reden, andere nennen sie beim Namen. Oder anders gefragt, wo ist der Trennungsstrich zwischen eher journalistischen Betrachtungen und privatem Tagebuch?
Ich f?hle mich jedenfalls erst einmal wie "vor den Bug geschlagen" und weiss nicht so recht wie das Blog hier weitergehen soll.
7.9.04 19:13




Gestern Abend hatte ich mit meiner Gruppe Fehlfarben noch einen kleinen Club-Gig in Trier.



Es gibt ein St?ck, bei dem ich nur im Mittelteil mitspiele und es bleibt mir Gelegenheit ein paar Fotos zu machen.



Heute geht es allerdings schon wieder nach Tokyo weiter und ich weiss nicht, ob ich die Zeit finde dort mein blog weiterzuf?hren, oder einen Internet-Anschluss im Hotel habe. Also liebe Leser, stellt Euch auf eine 10-t?gige Pause ein. Bis bald - wir lesen uns.
28.8.04 11:35


London (Nachtrag)

Zum Abschied kam die Frage auf, was wir denn noch nicht gegessen haben, und worauf wir Lust h?tten. Da habe ich spontan "Fish&Chips" gesagt, ohne zu wissen, dass es auch daf?r eine durchaus edle Variante gibt, dass Sea Shell.
A. stellte sich als Profi heraus und bestellte als Vorspeise den "Devilled Whitebait" und dann das traditionelle "Cod&Chips" nat?rlich mit "Mushy Peas"!

Dann zeigte er uns, was der wahre Kenner zu sich nimmt: Chips on Bread.
Das geht so:
1. Chips auf eine H?lfte des dick geschnittenen Toasts verteilen.



2. Brot in der Mitte falten.



3. Geniessen.



4. Allgemeine Zufriedenheit.



Danke, London, wir kommen wieder......

[Eintrag editiert]
26.8.04 20:46


London 12

Ende der Produktion. Zum Abschluss kam noch der Chef pers?nlich vorbei, um sich unsere Ergebnisse anzuh?ren. Auch er war sehr angetan und sang hier und da mit. Da waren wir nat?rlich hoch erfreut.



Ein Besuch des Labels stand dann nat?rlich dann auch noch an, wo wir im Eingang den ber?hmten Eisb?r noch in "unserem Sinne" dekorierten:



Alles in Allem eine wunderbare Erfahrung in London, das gibt auch hoffentlich f?r den Studioalltag in Deutschland Auftrieb.

[Eintrag editiert]
25.8.04 12:31


London 11

Wieder ein freier Tag, da wir mit dem Mischen doch fr?her fertiggeworden sind. Da haben wir erstmal einen Bummel durch die City gemacht.
Das wohl coolste Caf? ist die Bar Italia in Soho, die erneut zum besten Caf? der Stadt gew?hlt wurde.



Der Designer der mir am besten gef?llt, ist Paul Smith, der in Soho einen eigenen Laden hat, der die Moderne mit der alten englischen Tradition verbindet. Nicht billig, aber sehr stylisch.

[Eintrag editiert]
22.8.04 13:16


London 10

[Eintrag gel?scht]
20.8.04 10:59


London 9

Wir kommen gut vorran und ein Ende der Produktion ist abzusehen. Urspr?nglich hatten wir 21 St?cke, davon haben wir 5 gestrichen und sind mit 16 St?cken angereist. Davon k?nnen wir 11 St?cke fertigstellen, wenn wir im Zeitplan bleiben - das tut nat?rlich weh, wenn man solange daran gearbeitet hat, sich von seinen "Kindern" zu verabschieden. Auf jeden Fall war unser Labelchef von den neuen Mixen begeistert, was sich nat?rlich auch auf unsere Stimmung ?bertr?gt.


Daf?r haben wir aber ?berraschenderweise einen Termin zum Mastern der Produktion im Metropolis bekommen, da muss man normalerweise auch erstmal Wochen warten - das ist wie bei guten Zahn?rzten.

[Eintrag editiert]
19.8.04 11:40


London 8

Am Offday haben wir uns ein bischen auf der Portobello-Road umgeschaut: Rough Trade sieht wie eh und je chaotisch aus, auch wenn gerade Staub gesaugt wurde. Da war Honest Jons als Plattenladen schon interessanter, besonders ?berrascht hat mich das nahezu vollst?ndige Sortiment von "Basic Channel"-12"-inches und CD`s. Konnte nicht widerstehen und habe mir die "Versions" von Rhythm&Sound gekauft, auch wenn das eine deutsche Import-CD ist, aber ich hatte sie nirgentwo sonst rumstehen sehen - Rhythm&Sound begleitet mich schon einige Jahre und ist einfach klasse.

[Eintrag editiert]
17.8.04 23:43


London 7

Ein Herrenabend.



[Eintrag gel?scht]
16.8.04 02:29


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