Die Welt ist schlecht - Das Leben ist schön
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Peinlich

Meine Seite war kurzzeitig offline, da ich über Personen geschrieben habe, die etwas dagegen haben.
Diese Beiträge habe ich nun gelöscht oder editiert (und als solche gekennzeichnet, damit sie nicht komplett wirr erscheinen) und hoffe, dass ich die Geschichte damit zwar nicht zurückdrehen, aber zumindest den entstanden Schaden lindern kann.
Das tut mir leid, wirft aber auch ein Problem der Weblogs im Allgemeinen auf: Welche Personen darf man namentlich nennen, welche nicht? Viele Blogs verwenden die Lösung von Personen A. oder B. zu reden, andere nennen sie beim Namen. Oder anders gefragt, wo ist der Trennungsstrich zwischen eher journalistischen Betrachtungen und privatem Tagebuch?
Ich fühle mich jedenfalls erst einmal wie "vor den Bug geschlagen" und weiss nicht so recht wie das Blog hier weitergehen soll.
7.9.04 19:13




Gestern Abend hatte ich mit meiner Gruppe Fehlfarben noch einen kleinen Club-Gig in Trier.



Es gibt ein Stück, bei dem ich nur im Mittelteil mitspiele und es bleibt mir Gelegenheit ein paar Fotos zu machen.



Heute geht es allerdings schon wieder nach Tokyo weiter und ich weiss nicht, ob ich die Zeit finde dort mein blog weiterzuführen, oder einen Internet-Anschluss im Hotel habe. Also liebe Leser, stellt Euch auf eine 10-tägige Pause ein. Bis bald - wir lesen uns.
28.8.04 11:35


London (Nachtrag)

Zum Abschied kam die Frage auf, was wir denn noch nicht gegessen haben, und worauf wir Lust hätten. Da habe ich spontan "Fish&Chips" gesagt, ohne zu wissen, dass es auch dafür eine durchaus edle Variante gibt, dass Sea Shell.
A. stellte sich als Profi heraus und bestellte als Vorspeise den "Devilled Whitebait" und dann das traditionelle "Cod&Chips" natürlich mit "Mushy Peas"!

Dann zeigte er uns, was der wahre Kenner zu sich nimmt: Chips on Bread.
Das geht so:
1. Chips auf eine Hälfte des dick geschnittenen Toasts verteilen.



2. Brot in der Mitte falten.



3. Geniessen.



4. Allgemeine Zufriedenheit.



Danke, London, wir kommen wieder......

[Eintrag editiert]
26.8.04 20:46


Es gibt wieder einen neuen Klassiker der Bunnies:

Diesmal ist es Jaws (Der weisse Hai).

Wie immer komplett in 30 Sekunden erzählt.
25.8.04 12:58


London 12

Ende der Produktion. Zum Abschluss kam noch der Chef persönlich vorbei, um sich unsere Ergebnisse anzuhören. Auch er war sehr angetan und sang hier und da mit. Da waren wir natürlich hoch erfreut.



Ein Besuch des Labels stand dann natürlich dann auch noch an, wo wir im Eingang den berühmten Eisbär noch in "unserem Sinne" dekorierten:



Alles in Allem eine wunderbare Erfahrung in London, das gibt auch hoffentlich für den Studioalltag in Deutschland Auftrieb.

[Eintrag editiert]
25.8.04 12:31


London 11

Wieder ein freier Tag, da wir mit dem Mischen doch früher fertiggeworden sind. Da haben wir erstmal einen Bummel durch die City gemacht.
Das wohl coolste Café ist die Bar Italia in Soho, die erneut zum besten Café der Stadt gewählt wurde.



Der Designer der mir am besten gefällt, ist Paul Smith, der in Soho einen eigenen Laden hat, der die Moderne mit der alten englischen Tradition verbindet. Nicht billig, aber sehr stylisch.

[Eintrag editiert]
22.8.04 13:16


London 10

[Eintrag gelöscht]
20.8.04 10:59


London 9

Wir kommen gut vorran und ein Ende der Produktion ist abzusehen. Ursprünglich hatten wir 21 Stücke, davon haben wir 5 gestrichen und sind mit 16 Stücken angereist. Davon können wir 11 Stücke fertigstellen, wenn wir im Zeitplan bleiben - das tut natürlich weh, wenn man solange daran gearbeitet hat, sich von seinen "Kindern" zu verabschieden. Auf jeden Fall war unser Labelchef von den neuen Mixen begeistert, was sich natürlich auch auf unsere Stimmung überträgt.


Dafür haben wir aber überraschenderweise einen Termin zum Mastern der Produktion im Metropolis bekommen, da muss man normalerweise auch erstmal Wochen warten - das ist wie bei guten Zahnärzten.

[Eintrag editiert]
19.8.04 11:40


London 8

Am Offday haben wir uns ein bischen auf der Portobello-Road umgeschaut: Rough Trade sieht wie eh und je chaotisch aus, auch wenn gerade Staub gesaugt wurde. Da war Honest Jons als Plattenladen schon interessanter, besonders überrascht hat mich das nahezu vollständige Sortiment von "Basic Channel"-12"-inches und CD`s. Konnte nicht widerstehen und habe mir die "Versions" von Rhythm&Sound gekauft, auch wenn das eine deutsche Import-CD ist, aber ich hatte sie nirgentwo sonst rumstehen sehen - Rhythm&Sound begleitet mich schon einige Jahre und ist einfach klasse.

[Eintrag editiert]
17.8.04 23:43


London 7

Ein Herrenabend.



[Eintrag gelöscht]
16.8.04 02:29


London 6

Nach knapp einer Woche steht natürlich auch der Besuch unserer Plattenfirma im Studio auf dem Programm, die gerne hören möchten, was wir für Ergebnisse liefern.



4 der Stücke kommen sehr gut an, bei einem gibt es ein langes Schweigen und ein: "Ja, aber....eigentlich....mmmh, ich weiss auch nicht." In erster Linie geht es um einen Effekt auf der Stimme, der die Nummer verwaschen klingen lässt - kein Problem, fixen wir noch.



Dann geht es erstmal zum Essen und wir haben einen ziemlich lustigen Abend. Peinlich ist nur, dass zwischen Deutschen und Engländern nicht alle Witze funktionieren: "It´s a joke, you know", und das ist kein Sprach- sondern eher ein kulturelles Phänomen.



[Eintrag editiert]
14.8.04 10:17


London 5

Ein anstrengender Tag im Studio. Über zu lange Zeit zu laut abgehört und dann etwas den Überblick verloren - hoffentlich ist es was geworden, denn Ausfälle können wir uns bei der knappen Zeit nicht erlauben.

[Eintrag editiert]
13.8.04 09:24


London 4

Wir konnten im Studio diesmal nicht so früh beginnen und hatten den Vormittag "zur freien Verfügung". In Fussweite unserer Wohnung befinden sich die Camden Markets, ein gutes Beispiel für das immer noch schillernde London.



Hippie-Chic der swingin`60th existiert friedlich neben Punk- und 70er Vintage.



Räucherstäbchen-Duft neben Hanf-Läden und Essensgerüche mischen sich zu einer bunten Mixtur aus kulturellen Einflüssen der ganzen Welt. Irgentwie scheinen deutsche Arme-Jacken in Mode zu sein, denn die sieht man überall rumhängen.



Wer hier kein Geschenk findet, der hat offensichtlich einen edlen Geschmack, denn die angebotenen Waren scheinen nicht sehr hochwertig. Aber teuer ist es bis auf die hochpreisige HipHop-Kleidung nicht besonders.



Dann erstmal Pause mit einer Tasse Tee und die Gedanken schweifen lassen, denn gearbeitet wird dann doch noch und das bis in die Nacht.



[Eintrag editiert]
12.8.04 11:16


London 3

Es klopft gegen Mittag an die Studiotür und es tritt F., der Sänger von T., mit einem unausgeschlafenen Blick und einem 5-Tagebart ein. Er hat den Charme des Zeitungsjungen von der Ecke und ein ebenso breites Lächeln, wie einen breiten schottischen Akzent. "Entschuldigt, dass ich so unausgeschlafen aussehe, aber ich komme gerade aus New York". "Super, was gab es denn da, Arbeit?." "Nein, nein, ich habe mir da ein Appartment gekauft, Mann war das ein Stress, jetzt hab ich ein Appartment, aber es steht noch völlig leer da....". Wir stöhnen auf:"Oh Mann, immer diese reichen Popstars und ihre Sorgen.". Er lächelt das sympatische Lächeln des Zeitungsjungen, der gerade beim Austragen einen Playboy hat mitgehen lassen.
Überhaupt ist die Atmosphäre hier nicht wie in solchen Mietstudios, die geleckt aussehen und in denen Menschen rumlaufen, die glauben sie seien gottähnlich, nur weil sie mal in irgenteinem Privatkanal aufgetreten sind. Hier ist es eher familär und locker, nur dass auf den Wänden in den Fluren keine Bilder hängen, sondern nur goldene CD`s`und Schallplatten erinnert daran, wo man sich befindet.



[Eintrag editiert]
11.8.04 10:16


London 2

In England soll es 20 verschiedene Beschreibungen für feinen Regen geben. Drei davon hatte ich bei meinen kurzen Ausflügen nach draussen:
Der seidige Sprühregen.
Der nadeldene Sprühregen.
Der gemeine Landregen.



Das klassisch englische Frühstück (Bacon, Eggs, Mushrooms, Sausage, Toast & Tea) nahmen wir mit einer alten Freundin von S. ein.



Sie war ihren Eltern früh weggelaufen und hat sich in London durchgeschlagen und harte Zeiten hinter sich. Sie lebt hier schon viele Jahre und kennt sich aus. Ihr Tipp: Summerset House. Eine wunderbare Location mit Ausstellungen und Gärten, dessen Programm sich wirklich gut liest: Air, Turin Brakes, Basement Jaxxs, Snow Patrol.

[Eintrag editiert]
10.8.04 10:07


London 1

Kein Urlaub. Ich bin mit S. hier um mit ihm die neue CD von unserem gemeinsamen Projekt "Bombay 1" zu mischen.
Es ist prächtig. Wir haben eine grosse Wohnung am Pimrose-Hill von der aus man eine Sicht ins Grüne hat. Sehr edel, man wohnt mitten in London und trotzdem im Grünen.



Gleich gehts in Studio, und ich bin schon sehr gespannt, denn es ist das Mayfair, wo sich die Kundenliste liest, wie das who is who der aktuellen Popgeschichte. Von aussen sieht das ziemlich unscheinbar aus.....



[Eintrag editiert]
9.8.04 10:13


Da hat der grosse Don Dahlmann mal nachrecherchiert und was ist mit dem Handystreik von heute? Nix is, alles nur billige email-Adressensammlung, und die Medien fallen drauf rein. Also: Fröhlich weitertelefoniert !
6.8.04 11:45


Einfach mal auf die Erde schauen vom Weltraum aus.
Wie würde der Mond uns jetzt sehen? Wie sieht Berlin in der Nacht aus dem Weltall aus?
Gibts hier: Earthview.
Leider kann man nicht besonders nah reinzoomen, ansonsten sehr schön, wie guter Globus eben so ist.
3.8.04 23:47


Durst

Der heutige Drink des Abends:

1/2 Teil Pfirsichlikör (Bahles, Kaub am Rhein)
1 Teil Roibos/Zitronengras-Tee eisgekühlt (Reformhaus)
2 Teile Rote Schorle (Aldi)

Erfrischend, lecker und macht locker.
2.8.04 22:58


Kurzweiliges optisch gut gemachtes Online-Rätsel: The Telephone
31.7.04 19:18


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